Reise in die Duttenberger Dorfgeschichte

Dienstag 23. Juni 2015

Duttenberg, 1972 als Teilgemeinde zu Bad Friedrichshall hinzugekommen, hat eine lebendige Geschichte. Schon die Römer hinterließen ihre Spuren, wie Teile des Odenwaldlimes. Die mittelalterliche Entwicklung begann um das Jahr 800 n. Chr.. Insbesondere die Zeit des Deutschen Ritterordens prägte das Dorf Duttenberg. Vorhandene Gebäude und Anlagen wie der „Herrenhof“, der Dorfbrunnen und die Kirche erzählen davon.
Die Teilnehmer erwartet eine spannende Führung durch die Geschichte Duttenbergs.

Das Wasserkraftwerk an der Jagst bei Duttenberg – 100 Jahre Technikgeschichte
Am 9. Oktober 1914 wurde an das Wasserkraftwerk das Eich- und Sicherheitszeichen angebracht und damit der Betrieb erlaubt. Und seither wird dort elektrische Energie erzeugt.
Es liegt idyllisch an der Jagst unterhalb von Duttenberg und schon das Gebäude zeigt schon von der äußeren Gestalt her, dass sich eine Geschichte hinter den historischen Mauern verbirgt.

Das Elektrizitätswerk entstand zur Zeit der „Königlichen Saline Friedrichshall“ zur Erzeugung von elektrischem Strom im 2. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts und liefert auch heute noch elektrische Energie an die Zuckerwerke in Offenau. Schon vor dem Bau des Kraftwerkes war an dieser Stelle der Einlauf des Salinenkanales zur Saline „Clemenshall“ aus dem 18. Jahrhundert.
Diese lebendige Geschichte des Wasserkraftwerkes und die auch heute noch funktionierende Technik aus den Jahren 1912/13 werden bei der Führung erläutert.

Eigene Anreise oder Anreise mit dem Reisebus – Bitte bei der Anmeldung unbedingt angeben –

Reisebegleitung: Regina Beul, Schatzmeisterin unseres Vereins
Leitung und Führungen: Wolfgang Dürr, Gästeführer, Bad Friedrichshall

Kosten: € 20,– (Fahrt, Führungen), € 12,– ( nur Führungen)
Anmeldung: unbedingt erforderlich – weitere Details unter Tel.07131-963212 oder auf unserer Homepage

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Ganztagesfahrt RASTATT

„Wir sind das Volk , das seine Freiheit fordert!“ Unter dieser uns inzwischen aus der neuesten Geschichte vertrauten Parole schlossen sich im Mai 1849 Soldaten der Rastatter Bundesfestung und Rastatter Bürger zusammen, um die erste deutsche demokratische Verfassung gegen die anrückenden preußischen Truppen der Reaktion doch noch zu retten .
Eine anschauliche Dokumentation dazu ist die vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann eröffnete „Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegung in der deutschen Geschichte“.
Die Stadt Rastatt selber hat ein großartiges Ensemble barocker Baukunst erhalten: Residenzschloss, Kirchen, Amtsgebäude und vor allem das von der sehr beliebten Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden veranlasste Lust- und Jagdschloss Favorite mit seiner einmaligen Porzellansammlung und dem herrlichen Park .

Dienstag 12. Mai 2015

Reiseleitung: Bernhard Hermann, Oberstudienrat i. R.
Führungen: örtliche Führer
Rückkehr: ca. 19:30 Uhr
Kosten: € 45,– für Mitglieder, € 55,– für Nichtmitglieder

Anmeldung unbedingt erforderlich – Warteliste!

Das Jahr 1815

Donnerstag 7. Mai 2015

1815 war für Heilbronn ein aufregendes und auf den ersten Blick sogar glanzvolles Jahr. Annette Geisler vom Stadtarchiv beleuchtet die Auswirkungen der großen Politik, die sich auch in unserer Stadt widerspiegeln, berichtet von Ereignissen und Entscheidungen von eher lokaler Tragweite und erzählt von den Alltagsproblemen und wie sie bewältigt wurden.

Leitung: Annette Geisler, Stadtarchiv Heilbronn
Beginn: 17:30 Uhr, Dauer 1½ Stunden
Treffpunkt: Foyer Otto-Rettenmaier-Haus/Stadtarchiv
Anmeldung: unbedingt erforderlich