Ein Traum von Rom – Exkursion am Donnerstag, 20.11.2014, Landesmuseum Stuttgart

EIN TRAUM VON ROMRömisches Stadtleben in Südwestdeutschland

Stadt – Prestige – Wohlstand

Das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart zeigt vom 25. Oktober 2014 bis zum 12. April 2015 die Ausstellung „Ein Traum von Rom“, die das Phänomen Stadt als Abbild der römischen Zentralmacht Rom in all seinen Facetten beleuchtet. Durch die Kooperation mit dem Rheinischen Landesmuseum Trier werden auch Gemeinsamkeiten und Gegensätze zwischen den städtischen Siedlungen in Baden-Württemberg und der Prachtentfaltung einer Metropole am Beispiel Trier dargestellt. Ausgangspunkt ist die Stadt Rom. Die städtische Ordnung und Lebenskultur prägten auch die Entwicklung in den neuen Provinzen. Die „ewige Stadt“ Rom steht für gehobenes Wohnen, florierende Wirtschaft, private Luxusgüter und städtebaulichen Glanz. Mit der Verschiebung der römischen Grenzen in den Norden gelangte die so charakteristisch römisch-mediterrane Lebensweise auch in entfernte Provinzen. Sowohl im Privatleben mit farbenprächtigen Wandmalereien und importierten Luxusgütern aller Art als auch in der Repräsentation der Stadt mit öffentlichen Bauten eiferte man – trotz aller Unterschiede – einem großen Vorbild nach: Rom. Erstmals widmet sich eine Ausstellung der römischen Stadtkultur im Nordosten Galliens und im rechtsrheinischen Obergermanien und zeigt, wie groß der Einfluss Roms jenseits des Stiefels war.

Leitung und Einführung: Kerstin Chittka-Wittig M.A., Mitarbeiterin der Archäologischen Sammlung der Städtischen Museen Heilbronn

Führung i. d. Ausstellung: örtliche Führer

Abfahrt: 9:30 Uhr Busbahnhof Karlstraße    Führung. 11:15 Uhr

Dauer der Führung: eine gute Stunde; danach Zeit zur eigenen Betrachtung oder für einen Kaffee

Rückfahrt: 13:15 Uhr  Rückkehr: ca. 14:30

Kosten: € 40.– für Mitglieder, € 50.– für Nichtmitglieder (Fahrt, Eintrittsgeld, Führungen, Trinkgelder)

Anmeldung: unbedingt erforderlich.

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Vortrag: Die „HOHE STRASSE“ – Verkehrsader der Frühzeit. Donnerstag, 23.10.2014, 19.30 Uhr im „Haus des Handwerks“

Sagenumwoben, heißt es, liegt die Hohe Straße auf der Wasserscheide zwischen Kocher und Jagsttal. In ihrem östlichen Verlauf dient sie noch heute als Verkehrsweg, wohingegen sie im Westen vom Harthäuser Wald überwuchert ist. Als Fernweg verband sie das Rheinland mit Nürnberg und dem Donautal. Genutzt wurde sie schon in der jüngeren Steinzeit. Es heißt, Kaiser und Könige seien auf ihr dahingezogen. Vorgestellt werden die historischen Fakten, Ausgrabungsergebnisse und offenen Fragen.

Wir freuen uns, wenn wir zu diesem Vortrag von Stadtarchivar und Historiker Stefan Kraut, Künzelsau, recht viele Mitglieder begrüßen dürfen – Gäste sind herzlich willkommen.