Halbtagesfahrt nach Stuttgart zur Ausstellung „DIE WELT DER KELTEN“

In einer Ausstellung mit zwei großen Themenblöcken wird zum einen die Entwicklung der keltischen Zivilisation vom Beginn der Eisenzeit im 8. Jahrhundert v.Chr. bis zur Ankunft der Römer im 1. Jahrhundert v. Chr. , zum anderen das einzigartige Kunstschaffen der Kelten thematisiert. Gezeigt werden mehr als 1300 Exponate auf der 2500 m² großen Ausstellungsfläche. In einer Kombiführung werden exemplarisch Preziosen aus ganz Europa erläutert.

Als Zentren der Macht sind die „Fürstensitze“ der frühkeltischen Elite und die spätkeltischen Städte, die sogenannten Oppida, einer der Höhepunkte der Ausstellung. Die unverwechselbare Ornamentik der Kelten wird anhand hochkarätiger Meisterwerke von den Anfängen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis zur Nachblüte in der irischen Buchmalerei um 700 n. Chr. gezeigt.

Wann: Donnerstag 15. November 2012

Details unter Tel. 07131-963212 oder unter info@hv-hn.se

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„80 Tonnen Keltengrab“

VORTRAG von Professor Dr. Dirk Krausse- Landesarchäologe im Regierungspräsidium Stuttgart

Die Heuneburg an der oberen Donau gehört zu den bedeutendsten prähistorischen Fundstätten Deutschlands. Bei diesem mit repräsentativen Mauern, Türmen und Toren in mediterraner Lehmziegelbauweise um 600 v. Chr. errichteten Fürstensitz könnte es sich um die von Herodot, dem Vater der Geschichtsschreibung, erwähnte Keltenstadt Pyrene handeln. Heuneburg/Pyrene wäre damit der älteste historisch erwähnte Ort Deutschlands und darüber hinaus ganz Mitteleuropas. 

Die archäologische Erforschung der Heuneburg und ihrer Umgebung läuft seit über 60 Jahren, ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Erst in den letzten Jahren wurden bei Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege und der Universität Tübingen z.T. sensationelle Neufunde ans Tageslicht gefördert. Von herausragender wissenschaftlicher Bedeutung war dabei die Bergung eines unberaubten Holzkammergrabes einer vornehmen frühkeltischen Dame Ende 2010. In einer spektakulären Bergung wurde das mit reichen Gold-, Bernstein- und Bronzebeigaben, aber auch organischen Objekten ausgestattete Fürstinnengrab als 80t schwerer Block gehoben und mit einem Schwertransport nach Ludwigsburg ins Labor transportiert. Hier wird das Grab mit seinen kostbaren Beigaben seit einem Jahr minutiös Millimeter für Millimeter freigelegt.

 Der spannende Vortrag von Professor Krausse schildert neben Entdeckung, Bergung und Transport auch den aktuellen Stand der Ausgrabungen und Laboruntersuchungen.

Wann: Dienstag 6. November 2012 um 19 Uhr in den Städtischen Museen Heilbronn

– BAYERN, HOHENZOLLERN, WÜRTTEMBERG –

–          BAYERN, HOHENZOLLERN, WÜRTTEMBERG  –

Süddeutsche herrschaftliche Architektur um 1900

Vortrag von Herrn Dr. Joachim Hennze,
Leiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Heilbronn

am Donnerstag 18. Oktober 2012
um 19:30 Uhr im Zunftsaal des „Haus des Handwerks“

Weil das Haus Hohenzollern 2011 sein 950jähriges Jubiläum feierte, erarbeiteten Dr. Karlheinz Fuchs, Mitarbeiter der Denkmalstiftung Baden-Württemberg,  und Dr. Joachim Hennze einen Bildvortrag.
Darin werden bedeutende Werke der Baukunst im Kaiserreich vorgestellt: Die Arbeiten der Brüder Emanuel und Gabriel von Seidl in München und Sigmaringen, die Arbeiten Theodor Fischers in München und Stuttgart, die der Architekten Schmohl & Stähelin in Stuttgart, sowie die von Max Littmann und Martin Elsaesser ebenfalls in Stuttgart. Die hier gezeigten Gebäude gehören allesamt zum Übergang von Historismus zur Vormoderne, die Architekten sind Wegbereiter der deutschen Architektur des 20. Jahrhunderts