Der Fleiner Leberbrunnen

Mittwoch, 14. Juni 2017

Der Fleiner Leberbrunnen

Vor fast 400 Jahren war der Leberbrunnen bei Flein ein besonderer Ort: Berühmt für seine Heilwirkung wollte ihn der Rat der Stadt Heilbronn zu einem Bad ausbauen. Auch wenn daraus nichts geworden ist – der Historiker Peter Wanner erzählt die Geschichte von der Entdeckung des Brunnens und von seinem „Dornröschen“-Schlaf im Rahmen einer kleinen Feierabend-Exkursion vor Ort.

 

Treffpunkt:        Flein, Rathausplatz (Bushaltestelle Rathaus; Parkplätze in der                                                       Kellergasse)

Beginn:              17:00 Uhr

Fußweg zum Leberbrunnen ca. 3 km (Hin- und Rückweg ca. 6 km)

Rückkehr:         ca. 19:00 Uhr

Führung:           Peter Wanner, Historiker

Kosten:             € 5.–

Anmeldung:    unbedingt erforderlich

Ganztagesfahrt: Die Burgen der Grafen von Lauffen im Neckartal Exkursion 2: Unteres Neckartal

Samstag 22. Juli 2017

Ganztagesfahrt:

 Der zweite Teil beginnt in Obrigheim, am nordwestlichen Ende des Neckargaus, dem Stammgebiet der Grafen von Lauffen. Dort besichtigen wir die Überreste der Alten Burg mitten im Ort, auf deren Vorburg bereits im Mittelalter eine Kirche errichtet war. Die vom Ortsadel – den Edelfreien von Obrigheim – bewohnte Burg war eine große Motte (Turmhügelburg), von der noch der stattliche Graben und Mottenhügel erkennbar sind. Die Burg stand als Reichsburg mit großer Sicherheit unter der Dominanz der Lauffener Grafen.

Ähnlich verhielt es sich mit der ursprünglichen Burg Dauchstein auf der gegenüberliegenden Neckarseite, deren Nachfolgebau wir vom linken Ufer aus betrachten werden. Beide Burgen sicherten vermutlich die Gaugrenze hin zum erst später besiedelten Buntsandstein-Gebiet stromabwärts.

Nächste Station ist Kloster Lobenfeld, das sowohl mit den Grafen von Lauffen als auch mit den Herren von Obrigheim in enger historischer Verbindung steht. Die noch erhaltene Klosterkirche besteht aus einem prächtigen romanischen Chor und Querhaus aus dem 12. Jh. und einem schlichteren gotischen Langhaus – ein architektonisches Kleinod, das zeitweise unter dem Schutz der Grafen von Lauffen stand. In Lobenfeld werden wir zum Mittagessen einkehren.

Letzte Station ist Burg Dilsberg, die von den Grafen selbst im 12. Jh. errichtet worden war. Die heutige spätmittelalterliche Schildmauer ist teilweise aus Material der romanischen Anlage errichtet. Von Dilsberg aus hat man einen herrlichen Blick hinüber zum Vierburgeneck Neckarsteinach. Die älteste Burg, die Vorderburg, gehörte einst dem Hochstift Worms, dessen Vögte die Grafen von Lauffen waren. Auch diese Burg war mit Lauffener Vasallen, den Herren von Steinach, besetzt. Gegen Ende der Lauffener Ära erbauten die Grafen die Mittelburg als zweite Steinacher Anlage.

Führungen:                           Nicolai Knauer, Burgenforscher

Organisatorische Details finden Sie auf unserer Homepage

Drais: 2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades

Dienstag 25. April 2017

Halbtagesfahrt in das TECHNOSEUM nach Mannheim zur großen Landesausstellung Baden-Württemberg:

Anlässlich des 200. Jubiläums der ersten Fahrt präsentiert das Technoseum die große Landes-ausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“. Die Ausstellung zeigt originale Laufmaschinen, historische Fahrräder unterschiedlicher Entwick-lungsphasen  und Spezialmodelle.Rund um das Fahrrad werden soziale Zusammenhänge und das wechselvolle Image der letzten 200 Jahre präsentiert.

 Reiseleitung,  Einführung und Führung in der Ausstellung:  Kerstin Chittka-Wittig M.A., Mitarbeiterin der Archäologischen  Sammlung der Städtischen Museen Heilbronn und des  Technoseums Mannheim

Abfahrt:                                13:00 Uhr Busbahnhof Karlstraße

Führung:                               Dauer ca. 1 1/4 Stunden, anschl. Zeit zur eigenen       Betrachtung, zum Besuch der Dauerausstellung  „Geschichte des Automobilbaus“  oder  für einen Kaffee bis ca.16 h

Rückkehr:                             ca. 17:30 Uhr

Kosten:                                  € 40.– für Mitglieder, € 50.– für Nichtmitglieder

(Busfahrt, Eintritte, Führungen, Trinkgelder)

Anmeldung:                          unbedingt erforderlich

Führung durch die Sonderausstellung in den Städtischen Museen Heilbronn

Mittwoch 12. April 2017

Führung durch die Sonderausstellung in den Städtischen Museen Heilbronn:

„Sie kamen ……und sie blieben.

Alamannen und Franken im Südwesten –  Zuwanderung damals und heute“

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Alamannen und Franken des 3. bis 7. Jahrhunderts n. Chr.. Archäologische Funde von Friedhöfen aus dem Südwesten zeigen die Herkunft der Menschen und Verbindungen in alle Himmelsrichtungen. Anhand der Knochen und Grab-beigaben lassen sich Verwandtschaftsbeziehungen und Lebensgeschichten skizzieren.

Unterschiedliche Gründe veranlassen Menschen ihre Heimat zu verlassen, heute und in den vergangenen Jahrhunderten: Heirat, Wirtschaftskrisen, Beruf, Religion, Kriege, …… . Ohne schriftliche Quellen fehlen jedoch viele Informationen. Deshalb schlagen wir den Bogen von der Völkerwanderung vor über 1500 Jahren in die heutige Zeit. Spannende Details sind zu entdecken!

Führung:                   Dr. Christina Jacob, Archäologin, Städtische Museen Heilbronn

Beginn:                      15 Uhr

Dauer:                        eine gute Stunde

Treffpunkt:               Foyer der Städtischen Museen, Deutschhof

Kosten:                      Eintritt 4 Euro, bitte direkt an der Kasse bezahlen; Führung kostenlos

Anmeldung:              unbedingt erforderlich

 

Stadtwanderung zur Wanderungsgeschichte

Donnerstag 30. März 2017 und Mittwoch 5. April 2017

Stadtwanderung zur Wanderungsgeschichte

Im Rahmen der Ausstellung „Sie kamen……. und sie blieben. Alamannen und Franken im Südwesten“  im Museum Deutschhof bieten die Städtischen Museen und das Stadtarchiv zusammen eine zweiteilige Tour durch die Innenstadt an. Sie verbindet Heilbronner Orte und Geschichten zum Thema Migration in den vergangenen knapp 1300 Jahren – Einwanderung und Auswanderung, dauerhafte und temporäre Wanderungsbewegungen, Binnenwanderung und transnationale Migration von und nach Heilbronn werden an verschiedenen Orten und Beispielen erfahrbar.

TOUR I  – Donnerstag 30. März 2017 

Beginn:                                  17:00 Uhr

Treffpunkt:                          im Haus der Stadtgeschichte, Eichgasse 1

TOUR II: – Mittwoch  5. April 2017

Beginn:                                  18:00 Uhr

Treffpunkt:                          im Haus der Stadtgeschichte, Eichgasse 1

Leitung: Dr. Christina Jacob (Städtische Museen Heilbronn) und Peter Wanner (Stadtarchiv Heilbronn) Dauer jeweils ca. 90 Minuten

Kosten:                                  keine

Anmeldung:                          unbedingt erforderlich

Geschichte und Geschichten – Veranstaltungsprogramm 2017 des Historischen Vereins Heilbronn

Der Historische Verein Heilbronn hat für seine Mitglieder und auch für alle Interessierten wieder ein umfangreiches und vielseitiges Programm zusammengestellt.

In Kooperation mit dem Stadtarchiv und den Städtischen Museen Heilbronn bietet der   Verein zwei Führungen an: Eine im „Neuen Museum im Deutschhof“ (von Fossilien bis Silber), die andere durch die Sonderausstellung in den Städtischen Museen zur Wanderungs-geschichte. Zwei Stadtwanderungen zum Thema „Migration“ bereiten auf diese Sonder-ausstellung vor. Museumsbesuche sind geplant z.B. ins Haus der Geschichte zur Ausstellung „Carl Laemmle“ sowie nach Mannheim ins Technoseum: “Drais: 2 Räder – 200 Jahre“.

Zwei Halbtags-Exkursionen führen uns nach Lehrensteinsfeld (Schloss und Dorf) und nach Lauffen (Burg und Museum).

Vier Ganztagesfahrten runden das Programm ab: Die Burgen der Grafen von Lauffen im Neckartal (Nicolai Knauer, Burgenforscher), Schwäbisch Gmünd und Umgebung (Dr. Joachim Hennze), Pretiosen des oberfränkischen Barock (Dr. Joachim Hennze) und Blaubeuren und  Lichtenstein (Bernhard Hermann).

Auch ein Vortrag darf nicht fehlen: und zwar von der Historikerin Verena E. Müller über die in Heilbronn geborene Lina Weissert.

Näheres zu diesen Veranstaltungen bzw. das komplette Programm sind erhältlich unter Tel. 07131-963212 oder per E-Mail an info@hv-hn.de oder über unsere Homepage  http://www.hv-hn.de.

Das Herzog-Magnus-Denkmal

Herzog Magnus Denkmal bei Obereisesheim; 2015

Das Herzog Magnus Denkmal bei Obereisesheim; 2015

Der Historische Verein Heilbronn ist Eigentümer eines Denkmals auf der Gemarkung von Obereisesheim (Stadt Neckarsulm). Es steht am Ort der Schlacht bei Wimpfen am 6. Mai 1622; der junge Herzog Magnus von Württemberg fand bei diesen Kämpfen den Tod.

Das Denkmal wurde am 5. Mai 1900 eingeweiht; der Anlass ist heute nicht mehr bekannt (der 275. Jahrestag der Schlacht und des Todes von Magnus war am 6. Mai 1897; Magnus wurde am 2. Dezember 1594 geboren).

Der damalige Vorsitzende des Vereins, Alfred Schliz, schrieb im Jahrbuch des Vereins (Historischer Verein Heilbronn. Bericht 6 (1896/1900), S. 86): „Den historischen Sinn bei den Mitgliedern und in weiteren Kreisen durch die Erinnerung an ein besonders denkwürdiges Ereignis in der Geschichte unserer Gegend rege zu halten, beschloß der Ausschuß dieses Jahr statt des Jahresausflugs einen Gedenktag an die Schlacht zu Wimpfen zu feiern und zugleich eine Ehrenschuld unseres Volkes gegen einen erlauchten Sprossen unseres Fürstenhauses, Herzog Magnus von Württemberg, der dort für seinen Glauben den Heldentod starb, durch Errichtung eines Gedenksteins bei Obereisesheim, dem Ort des mörderischen Gefechtes, in dem er fiel, abzutragen.“

Anlässlich des Ortsjubiläums von Obereisesheim im Jahr 2017 sollte das Denkmal restauriert und durch moderne Informationstafeln ergänzt werden. Da die Stadt Neckarsulm die notwendigen Mittel im Haushalt nicht aufbringen kann, bittet auch der Historische Verein Heilbronn um Spenden zu diesem Zweck. Bitte unterstützen Sie das Vorhaben, das historische Denkmal zu erhalten und mit zeitgemäßen  Informationsmedien zu ergänzen!

Spendenkonto:

Historischer Verein Heilbronn
Baden-Württembergische Bank Heilbronn
IBAN: DE41 60050101 7406501539
BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: Herzog-Magnus-Denkmal