Stadtbilder im südlichen Franken

 Samstag 20.August 2016  Ganztagesfahrt

Wir besichtigen die aus dem frühen 14. Jahrhundert stammende Stadt Herrieden mit Stadtpfarr- und Nebenkirche sowie die Ruine der Stadtburg. Weiter geht es nach Ornbau an der Altmühl mit erhaltenem Stadtbild des Mittelalters (Brücke, Stadtmauer, Diebsturm und Kirche St. Jakobus). Wolframs-Eschenbach war über 500 Jahre im Besitz des Deutschen Ordens. Wir besichtigen dort die katholische Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert und schauen uns Ordensvogtei, Rathaus und die Stadtbefestigung mit vollständig erhaltener Ringmauer an.

 

Leitung und Führungen:     Dr. Joachim Hennze,

Leiter der Unteren Denkmalbehörde derStadt Heilbronn

Abfahrt:                                8:30 Uhr Busbahnhof Karlstraße

Rückkehr:                             ca. 18:00 Uhr

Kosten:                                  € 45.– für Mitglieder, € 55.– für Nichtmitglieder

(Busfahrt, Führungen, Trinkgelder)

Anmeldung:                           unbedingt erforderlich

Auf den Spuren des heiligen Kilian

Samstag 6.August 2016   Ganztagesfahrt

Wir besichtigen die Kilianskirche in Markterlbach aus der Renaissance, die ev. Stadtpfarrkirche St. Kilian in Bad Windsheim, in ihren Ursprüngen aus dem späten 12. Jahrhundert, in der heutigen Form von 1739,  sowie die Kilianskirchen in Rodheim von 1592 und in Hemmersheim von 1768.

Leitung und Führungen:     Dr. Joachim Hennze, Leiter der Unteren Denkmalbehörde der   Stadt Heilbronn

Abfahrt:                                8:30 Uhr Busbahnhof Karlstraße

Rückkehr:                             ca. 18:00 Uhr

Kosten:                                  € 45.– für Mitglieder, € 55.– für Nichtmitglieder

(Busfahrt, Führungen, Trinkgelder)

Anmeldung:                            unbedingt erforderlich

Halbtagesfahrt nach Mannheim ins TECHNOSEUM

Donnerstag 21. Juli 2016

Geschichte der Industrialisierung

Der Rundgang durch das Technoseum, das Museum für Technik und Arbeit, zeigt den Aufbruch in das Industriezeitalter. Der Bedarf  an Papier und Druckerzeugnissen, Nahrungsmitteln und Kleidung stieg. Der Einsatz von Maschinen wurde stärker, damit die Produktivität gesteigert werden konnte. Die Mechanisierung der Produktionsverfahren schreitet voran, traditionelle Lebensgewohnheiten verändern sich.

Das Technoseum zeigt Ergebnisse und Erfindungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik im 18. Jahrhundert, die die Wege für die industrielle Weiterentwicklung im 19. Jahrhundert vorbereitet haben. Gezeigt werden die „Wurzeln des Wohlstandes“, die als Basis der heutigen Gesellschaft Baden-Württembergs gelten.

Bei der Reise durch die Zeit erlebt der Besucher Vorführungen in den verschiedenen historischen Werkstätten, Präsentationen und Erläuterungen und kann auch selber an alten Maschinen arbeiten.

Reiseleitung und Führung in Mannheim:       Kerstin Chittka-Wittig M.A., Mitarbeiterin der Archäologischen  Sammlung der Städtischen Museen Heilbronn und des Technoseums Mannheim

Abfahrt: 13:00 Uhr  Rückkehr:   ca. 18:30 Uhr

Kosten:     € 40.– für Mitglieder, € 50.– für Nichtmitglieder  (Busfahrt, Eintritte, Führungen, Trinkgelder)

Anmeldung:      unbedingt erforderlich

Geführte Wanderung: Salzwanderweg Bad Friedrichshall – auf den Spuren des weißen Goldes

Mittwoch 6. Juli 2016

 

Der Salzwanderweg begibt sich auf die Spuren des Salzes und führt weit zurück in die Geschichte und die Technik der Stadt Bad Friedrichshall. König Friedrich von Württemberg ließ im frühen 19. Jahrhundert nach Salz bohren und wurde so zum Namenspatron der Stadt. Der Weg führt durch die Geschichte der Salzgewinnung und des Salzabbaus, die Orte dieser Geschichte.

Der Bad Friedrichshaller Gästeführer Wolfgang Dürr, der uns in den vergangenen Jahren schon mehrfach die Schmuckstücke seiner Stadt und der näheren Umgebung vorgestellt hat, begleitet uns auf diesem vier Kilometer langem Weg, vorbei an elf Informationstafeln, die sich z.B. am Salinenkanal, an der Eisenbahnbrücke, am noch heute betriebenen kleinen Wasserkraftwerk, am alten Schacht und am Tretrad befinden.

Die Gehzeit beträgt ca. zwei Stunden auf befestigten Waldwegen und asphaltierten Wegen.

Bitte bei der Anmeldung unbedingt angeben:

  • Eigene Anreise oder Anreise mit dem Reisebus?
  • Teilnahme an der anschließenden Einkehr zum Gedankenaustausch?

Führung:                               Wolfgang Dürr, Gästeführer Bad Friedrichshall

Abfahrt des Reisebusses:     9:30 Uhr Busbahnhof Karlstraße

Beginn:                                  10:00 Uhr

Treffpunkt:                           Parkplatz Biergarten Saline (Adresse: Saline 5)

Dauer der Wanderung:       2 Stunden

Rückkehr des Reisebusses: 14:30 Uhr

Kosten:                                  7.– Euro (nur Führung), 20.– Euro (Führung und Busfahrt)

Anmeldung:                          unbedingt erforderlich

Programm für das zweite Halbjahr

Schätze in der Region – Tagesfahrten – Ausstellungsbesuche – Veranstaltungsprogramm des Historischen Vereins Heilbronn für das zweite Halbjahr

Historische Schätze der näheren Umgebung werden besucht: die ehemalige Synagoge, der jüdischen Friedhof und die Bergkirche in Heinsheim (Bernd Göller); der Salzwanderweg in Bad Friedrichshall, vorbei am alten Schacht, dem Tretrad, dem kleinen Wasserkraftwerk (Wolfgang Dürr).   Der Leiter der Denkmalbehörde Heilbronn, Dr. Joachim Hennze,  führt bei baukundlichen Tagesfahrten auf die Spuren des Heiligen Kilian in Franken und zeigt Stadtbilder im südlichen Franken.  St. Kilian ist auch Thema einer Führung in der Heilbronner Kilianskirche (Ursula Neumann). Eine Tagesfahrt führt  nach Lichtenstein, Blaubeuren, Blaustein-Lautern auf die Schwäbische Alb. Beim Rundgang im Technoseum Mannheim, dem Museum für Technik und Arbeit,  werden  die Erfindungen und der Aufbruch ins Industriezeitalter erläutert.

Ein spannender Vortrag des Heidelberger Rechtshistorikers Dr. Andreas Deutsch über den Notar und Bibelübersetzer Nikolaus Straub, der auch einige Zeit in Heilbronn wirkte,    erwartet Interessierte im Oktober.

Das komplette Programm und damit alles Nähere zu allen Veranstaltungen kann gern bei der Geschäftsstelle des Vereins unter 07131-963212 oder per E-Mail an info@hv-hn.de  oder über http://www.hv-hn.de angefordert werden.

„Überlingen am Bodensee – 1245 Jahre Iburinga“

Dienstag 3. Mai 2016 – Tagesfahrt:

1245 Lebensjahre zählt Überlingens stolze Geschichte. Ein Schriftstück, aufbewahrt im Stiftsarchiv des Kloster St. Gallen, datiert zwei Jahre nach Regierungsantritt Karls des Großen, also 770 n. Chr., bezeugt als Schenkungsvertrag, dass dieser in Überlingen (“actum Iburinga, villa publica“), vollzogen wurde, einem Sitz der königlich fränkischen Verwaltung.

Der Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa verlieh der Siedlung 1180/1 das Marktrecht, unter Friedrich II. wurde im frühen 13. Jahrhundert aus dem Markt eine „königliche Stadt“.Nach der Erhebung zur Stadt legte Überlingen die erste Befestigung um die heutige Kernstadt an.Nach dem Aussterben der Staufer 1268 wurde Überlingen als Reichsstadt Teil des Heiligen Römischen Reichs.

Vom politischen Selbstbewusstsein der wohlhabenden Reichsstadt zeugen der Neubau des Rathauses (1490-1494) und sein reich geschmückter Ratssaal mit dem von Jakob Russ geschaffenen Darstellungen der Reichsstände.Ein Monument, das Frömmigkeit und Selbstbewusstsein der Bürgerschaft manifestierte, ist das von 1350 bis 1576 entstandene St. Nikolaus-Münster, der größte spätgotische Kirchenbau der Bodenseeregion. In seinen Kapellen stehen zahlreiche, durch Bürger gestiftete Altäre von der Gotik bis zum Barock, im Chor der vom Rat in Auftrag gegebene und von Jörg Zürn und seiner Werkstatt 1613-1616 geschaffene Hochaltar. Mit dem 30-jährigen Krieg brach die Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs an. Infolge der Auflösung des Heiligen Römischen Reichs verlor auch Überlingen 1802/3 die Reichsunmittelbarkeit und wurde als Landstadt Teil des Großherzogtums Baden.

Tagesablauf:

Vormittag:      Historische Stadtführung mit Besuch des Münsters, Franziskanerkirche, Ratssaal und Jodokkapelle: Nachmittag:    Führung im Goldbacher Stollen (Nach der Bombardierung Friedrichshafen sollte die Rüstungsproduktion unterirdisch „bombersicher“ in den von KZ-Häftlingen gegrabenen Stollen in Überlingen verlagert werden.  Führung in der Sylvesterkapelle in Goldbach (Eine der ältesten Kirchen des Bodenseeraumes mit Resten von Fresken der Reichenauer Malschule (10./11. Jahrhundert).

Reiseleitung:                          Peter Huther, 1. Vorsitzender unseres Vereins

AUF DEN SPUREN DES HEILIGEN KILIAN

Donnerstag 17. März 2016
Vortrag von Dr. Joachim Hennze, Untere Denkmalbehörde Heilbronn,
um 19:30 Uhr im Heinrich-Fries-Haus Heilbronn
„AUF DEN SPUREN DES HEILIGEN KILIAN“

Der Iro-Schotte Kilian kam im Jahre 686 nach Christi Geburt nach Würzburg, um dort die Franken zu christianisieren und starb dort 689 den Märtyrertod. Seine Gebeine werden in der Würzburger Neumünsterkirche aufbewahrt. Der bereits 752 heiliggesprochene ist Schutzpatron der Region Franken sowie der Städte Würzburg und Heilbronn.

Der Vortrag von Dr. Joachim Hennze erläutert den Kult, der um ihn und seine Gefährten Kolonat und Totnan entstanden ist und stellt die wichtigsten Kilianskirchen in Franken und Württemberg in Bild und Wort vor.

Mit dem heiligen Kilian beschäftigt sich auch die Ganztagesfahrt des Historischen Vereins Heilbronn am 6. August. Dann wird Dr. Joachim Hennze mit unseren Mitgliedern die Kilianskirchen Markterlbach, Bad Windsheim, Rodheim und Hemmersheim besuchen und sie erläutern.